The Mike Austin Institute
Vorgeschichte
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Wie ich zu Mike Austin kam

Mein Initialerlebnis hatte ich als Student 1991 beim BMW-Turnier in Eichenried als Caddie. Als ich hautnah miterlebte, wie mein Spieler Juan Quiros, heute erfolgreicher Seniorentourspieler, als "kompakter Spanier" mühelos 270-m-Abschläge machte, motivierte mich das zu einer wissenschaftlichen Analyse des Themas.

Als Physiker kam mir die Standardlehre schon lange „spanisch“ vor:

a) Warum soll man um eine senkrechte Achse rotieren, wenn der Ball am Boden liegt?
b) Warum soll der Schlägerkopf rotieren, wenn man einen geraden Ball schlagen will?

Und noch ein zweites Erlebnis ließ mir keine Ruhe: Mit am Start in Eichenried war damals auch Freddy Couples (Video), zu dieser Zeit der beste Spieler der US Tour. Mein Studienkollege empfahl mir da mal mitzugehen. "Sei ganz cool" meinter er. Aber das war mehr als cool. Der Superstar schlug am 18. Loch (567 Yards) ganz locker seinen Driver weit über 300 m und legte den Zweiten mit einem Eisen 8 aufs Grün.

In den Jahren danach beschäftigten mich folgende Fragen:

  1. Was machen die TOP-Spieler wirklich?
  2. Warum sehen die Schwünge so flüssig aus?
  3. Wie geht "flüssig"?
  4. Wie kann man das am schnellsten vermitteln?

Die verfügbaren Golfbücher, Videos und Teaching Manuals brachten aber keine wirkliche Erkenntnis. Es fehlte der Schlüssel, das physikalische Muster. Auf die Lösung stieß ich 12 Jahre später in den USA. Dort traf ich auf Mike Austin, seit 1974 Rekordhalter für den längsten Drive, Ingenieur, Physiker, Kinesiologe, 70 Jahre Erfahrung, wesentlicher Impulsgeber zahlreicher Spitzengolfer. Ich war so fasziniert von Mike Austins Lehre, dass ich mich entschloss, in den USA eine Ausbildung zum Mike Austin Teacher zu machen.

Mittlerweile habe ich das einfache Tour-Konzept mehr als 300 Schülern erfolgreich vermittelt und eine Reihe davon zum ersehnten einstelligen Handicap geführt - und einen PGA Pro durch den Playing Ability Test.

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