Was ist das Besondere an "Mike Austin"?
Mike Austin hat bereits vor über 60 Jahren präzise formuliert, wie der Körper die Anforderungen aus der Physik optimal umsetzen kann. Aus unserer Sicht hat er damit die Grundlagen für das Golf der heutigen Top-Spieler geliefert. Daraus lässt sich dann auch das Zeitverhalten im Golf ableiten. Neue Konzepte benötigen offenbar mehr als 50 Jahre um sich durchzusetzen. Die PGA lehrt diese Konzepte aber leider immer noch nicht in der Teaching-Pro-Ausbildung.
Warum unterrichtet die PGA kein Profigolf?
Die Frage ist schwer zu beantworten und auch so nicht richtig gestellt. Die Frage muss lauten, warum Profigolf noch nicht im Standard unterrichtet wird. Aus unserer Sicht hat das mit dem Änderungsverhalten komplexer Systeme zu tun. Ausserdem gibt es zahlreiche erstklassige PGA Pros, wie z.B. Pete Cowen in England oder Butch Harmon in USA. Diese Pros unterrichten dann aber "Mike Austin", und nicht den PGA-Standard. Auch Mike Austin war schließlich Class-A PGA Pro.
Eignet sich "Mike Austin" auch für Anfänger
Unbedingt. Es macht immer Sinn gleich das Richtige zu lernen. Ausserdem ist der Tourschwung sehr einfach und auf das Wesentliche reduziert. Sonst ließen sich nicht diese niedrigen Ergebnisse erzielen.
Ist Ihr Training vergleichbar mit den Konzepten von Dan Shauger?
Ja und Nein. In Shauger's Medien (DVD und Bücher) sind wichtige Punkte ziemlich verzerrt dargestellt. Wir unterrichten die Zusammenhänge im Profigolf, keine einzelnen Arbeitspunkte. Bei uns heißt es nicht "so macht man es" sondern "wenn man das macht, passiert das und das". Bewegliche Systeme werden immer mit Funktionen beschrieben, nicht mit diskreten Werten. Soweit ich weiß, geht das persönliche Training von Dan Shauger aber auch in diese Richtung.
